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Capital B - Wem gehört Berlin?

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Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Opitz, Florian (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: Filmfriend
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Inhalt

Capital B erzählt auf spannende und unterhaltsame Weise davon, wie Berlin nach dem Mauerfall über viele Umwege zu dem wurde, was es ist. Zur hippen Weltmetropole, die seit dreieinhalb Jahrzehnten Künstler, Freiheitsliebende und die feiernde Jugend aus aller Welt anzieht. Was die nach Westberlin strebenden Berlinfans vor dem Mauerfall noch gar nicht einrechnet. Doch der Weg dahin war keineswegs vorgezeichnet. Capital B erzählt auch davon, wie die Bürger Berlins sich wehren: gegen den Ausverkauf ihrer Stadt, ihre Verdrängung und dagegen, dass Berlin das gleiche Schicksal erleidet, wie zuvor schon London, New York und Paris. Zu einem langweiligen Biotop für Reiche und Investoren zu werden. In den 5 Episoden erleben wir Gier, Korruption, die Entstehung verschiedener Jugend- und Subkulturen in den 90er und Nuller Jahren, Häuserkampf, Kriminalität, sowie den Aufstieg und Fall gieriger Politiker. TEIL 4: »Ich bin schwul und das ist auch gut so!« Der Berliner Bankenskandal hat das etwas verstaubte CDU-Machtduo aus Eberhard Diepgen und Klaus Rüdiger Landowski im Jahr 2001 hinweggefegt. Die Käseglocke über Berlin ist Geschichte. Mit dem charmanten, aber auch sehr machtbewussten Klaus Wowereit hält ein neuer Stil Einzug in die Berliner Politik: Nach außen locker, aber in der Sache knallhart. Die verlorenen Wetten der 90er Jahre und die unseriösen Geschäfte seiner Vorgänger und der Berliner Bankgesellschaft haben die Stadt in eine tiefe finanzielle Krise gestürzt. Berlin muss »sparen bis es quietscht!«. Wenn Klaus Wowereit eines perfekt kann, dann das: seine Politik in prägnante Slogans zu packen. Fürs Sparen sucht und findet der smarte Bürgermeister einen eiskalten Vollstrecker, den damals kaum jemand kennt: Sein Name: Tilo Sarrazin. Wieder so ein Duo an der Spitze der Stadt: "Wowi", Party-Bürgermeister mit freundlicher Ausstrahlung, dazu Sarrazin als als eiserne Sparkommissar, der im Jahr 2010 mit den umstrittenen Thesen seines Buches "Deutschland schafft sich ab" verstören wird. Der von Wowereit/Sarrazin in Gang gesetzte radikale Sparkurs verschärft die sozialen Konflikte Berlins dramatisch. Das wird besonders in den armen Problembezirken Kreuzberg und Neukölln deutlich. Das raue Image der Stadt Berlin machen sich junge Berliner Hip-Hop Künstler*inen rund um Kool Savas und seinen Kumpel Sido längst zunutze. Sie verwandeln es zu knallhartem, oft nicht jugendfreiem Battle-Rap. Von einem Kreuzberger Keller aus, in dem sich eine kleine Crew regelmäßig zu Battles trifft, entwickeln sie ihr Markenzeichen, das Jugendzimmer in ganz Deutschland erobert. Auch die Berliner Techno- und Partyszene erlebt eine Renaissance. Sie zieht von der eng gewordenen Berliner Mitte an einen neuen Ort voller Industriebrachen, der bis dahin in einem Dornröschenschlaf lag: Mit 5000 Mark Startkapital wird die Bar 25 eröffnet und küsst das brachliegende Spreeufer wach. Sie wird in kurzer Zeit weltweit berühmt und trägt nicht unwesentlich zu Berlins neuem Image bei. »Berlin ist arm, aber sexy«

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Details

Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Opitz, Florian (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (53 min), Bild: 16:9 HD
Schlagwörter: Film
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Filmfriend