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Ausstellung vom 5. September bis 2. November 2022

Von Trollen und Friedensblumen

Eine fantasievolle neue Kunst-Ausstellung erwartet Besuchende vom 5. September an im Zeughaus-Foyer. Im Rahmen der EinBlick-Reihe stellt die Stadtbibliothek Wismar, in der großen Glasvitrine noch bis Anfang November, einige künstlerische Werke des Olgashof aus. In dem Mitmachprojekt der Stadtbibliothek zeigt diesmal Judith Horvarth, Künstlerin und Grafikdesignerin, ihre künstlerischen Ideen zum politischen Widerstand gegen Krieg, Autobahnbau und menschenverachtende Strukturen. Hier jedoch bringt sie die andere Seite ihrer Welt kreativ zum Erblühen. Handwerklich gefertigte Blumen, weil es die echten irgendwann nicht mehr geben wird. Jede ein Unikum, ein Einzelstück.
Auch die Fotografien von Uwe Kurzbein werden ausgestellt. Er selbst bezeichnet sich als „Architekt seit seiner Geburt“ und ist ebenfalls Mitglied der Gemeinschaft Olgashof. Er interpretiert Trolle und Gnome in die Mecklenburger Landschaften und fotografiert diese. Sie sind seine Freunde und Gesprächspartner geworden. Sie klagen ihm ihr Leid, weil sie stets den Kronenschnitt fürchten. Sie stehen an den Wegen und verströmen am Morgen im Dunst und leicht aufstrebenden Bodennebel ihr eigentliches untergründiges Gemüt. Seine Botschaften sind Portraits.

 

Ausstellung vom 6. Juli bis 3. September 2022

Grafiken und Skulpturen von Georg Hundt

Eine neue Kunst-Ausstellung erwartete Besuchende von heute an im Zeughaus-Foyer. Im Rahmen der EinBlick-Reihe, stellt die Stadtbibliothek Wismar in der großen Glasvitrine, die Grafiken und Skulpturen von Georg Hundt aus. Noch bis Anfang September sind seine Drucke und Skulpturen zu sehen, die sich mit weiten Landschaften und kuscheligen Stadtansichten Mecklenburgs bis zur grafischen Auseinandersetzung mit Wunsch und Drang, Ironie und Verantwortung thematisch auseinandersetzten.
Der studierte Kommunikationsdesigner aus Wismar hat seine Passion zum Beruf gemacht und arbeitet heute als Fotograf, Gestalter, Journalist und Autor in der Region. Unzufrieden mit dem eigenen „Strich“, aber auch erschöpft vom zwanghaft Positiven und ewig Gleichem in werblicher Fotografie und Gestaltung wagt sich Georg Hundt an die kalte Nadel, die scharfen Messer und die sanften Meißel. Auch sein Werkzeug stellt er gleich mit aus! Von der Langsamkeit, der notwendigen Übersetzung und der limitierten Vervielfältigung der manuellen Techniken zu mehr Sinn, mehr Inhalt und mehr Nachdenken gezwungen, präsentiert Hundt hier seine Suche nach eigenen Zielen und dem Bild zum Gedanken. Ein Zwischenschritt und eine Einladung zum Teilen von Impulsen. Noch bis Anfang September präsentiert er in der Bibliothek eine Auswahl seiner Arbeiten der ursprünglichen Ausstellung „artig + gemein“ vor, die bereits zu „Kunst:Offen“ 2022 in der Hansestadt Wismar zu bewundern war.

 

Ausstellung vom 1. März bis 31. Mai 2022

Malerei von Ahmed Alwandi

Der Frühling beginnt farbenfroh mit einer neuen Ausstellung ab dem 1. März 2022 in der großen Vitrine in der Stadtbibliothek im Zeughaus. Der 19-jährige Schüler Ahmed Alwandi gibt einen Einblick in seine Kunst und damit seine Lebenswelt. Auf Deutsch und Kurdisch (Sorani) beschreibt der aus dem Irak stammende junge Mann, wie seine Malerei ihm beim Ankommen in seiner neuen Heimat half. Auch wenn die deutsche Sprache anfangs eine Barriere war, so war ihm die Malerei als Ausdrucksform schon von klein auf vertraut und half ihm. Besondere Unterstützung bekommt der Schüler dabei durch die Lehrkräfte der Ostsee-Schule. Durch den Kunstunterricht lernte er neue Techniken kennen und begeisterte sich für die Bilder von van Gogh. Die Bilder von Ahmed Alwandi sind bis zum 15. Mai während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek im Erdgeschoss zu sehen.
Das Projekt wird gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. Mit dem Programm unterstützt die Kulturstiftung des Bundes Kulturinstitutionen dabei, sich intensiver mit Migration und kultureller Vielfalt auseinanderzusetzen und neue Zugänge und Sichtbarkeiten für Gruppen der Gesellschaft zu schaffen, die bislang nicht ausreichend erreicht wurden. Das Modellprogramm fördert zu diesem Zweck eine Vielfalt von Ansätzen, die auf die diversitätsbezogene Öffnung in den Bereichen Programm, Publikum und Personal zielen.

 

Ausstellung vom 11. Januar bis 28. Februar 2022

#bookfaces - Das Jahr startet mit neuer Vitrinenausstellung der Wismarerin Franziska Feigl

Die Stadtbibliothek startet im neuen Jahr mit der beliebten Ausstellungsreihe „EinBlick“ in der Vitrine im Foyer. Ab 11. Januar bis zum 01. März sind Fotografien der nun in Dänemark lebenden Franziska Feigl zu bewundern. Die ehemalige Wismarerin hat ein ganz besonderes Hobby, sie fotografiert sogenannte bookfaces. Das ist eine beliebte Reihe auf Instagram, bei dem ein Buchcover in einer passenden Umgebung neu inszeniert und fotografiert wird.

Franziska Feigl sagt: „Viele Buchcover sind jedoch nur auf den ersten Blick geeignet; es gilt Proportionen, Perspektiven, Hintergründe und Requisiten zu beachten. Daher kann es schon mal 25 Minuten und 200 Schnappschüsse dauern, bis das richtige Foto dabei ist. Meine Familie und Freundinnen unterstützen mich bei meinem Hobby und die Bibliotheken in meiner Heimatstadt Wismar und meinem aktuellen Wohnort Vejle / Dänemark sorgen für Büchernachschub.“ Ihre Faszination für dieses ausgefallene Hobby verbindet Franziska Feigl mit der Liebe zum Lesen und zur Fotografie. Ihren Einblick gibt sie auf Deutsch, Englisch und Dänisch als Vitrinentext, um im Sinne einer interkulturellen Öffnung ein breiteres Publikum ansprechen zu können. Franziska Feigl hat auf ihrer Instagramseite schon über 200 dieser Fotografien gepostet, insgesamt befinden sich bereits über 100.000 sogenannter #bookfaces auf der social media Plattform Instagram. Auch die Stadtbibliothek postet dort auf ihrer eigenen Instagram-Seite „stadtbibliothek_wismar“ jeden Freitag ein eigenes bookface!

Die Ausstellung ist während der aktuell geänderten Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu sehen: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag ab 10.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch ab 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Samstag 10.00-13.00 Uhr.

Die Ausstellung wird gefördert im Programm „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes. Mit dem Programm unterstützt die Kulturstiftung des Bundes Kulturinstitutionen dabei, sich intensiver mit Migration und kultureller Vielfalt auseinanderzusetzen, neue Zugänge und eine bessere Sichtbarkeit für Gruppen der Gesellschaft zu schaffen, die bislang nicht angemessen erreicht wurden. Das Modellprogramm fördert zu diesem Zweck eine Vielfalt von Ansätzen, die auf die diversitätsbezogene Öffnung in den Bereichen Programm, Publikum und Personal zielen.

Ausstellung vom 4. November 2021 bis 4. Januar 2022

"Vielfalt" - Ein Kunstprojekt der Ostseeschule

An der Ostsee-Schule lernen derzeit viele Kinder gemeinsam, die aus dem Ausland zu uns gekommen sind: 18 Kinder aus Syrien, 6 Kinder aus Afghanistan, 5 Kinder aus der Ukraine, 6 Kinder aus dem Irak, jeweils 2 Kinder aus Kolumbien, Armenien und dem Iran, sowie jeweils 1 Kind aus: Sierra Leone, Kuba, Mazedonien und Großbritannien. Außerdem lernen hier viele Kinder, die bei einem alleinerziehenden Elternteil leben und auch viele, die zahlreiche Geschwister haben und etliche Kinder, deren Eltern einen Migrationshintergrund haben.

Kindern fällt es oftmals schwer, über ihre spezifische Situation offen zu sprechen. Es bietet sich an, ihnen eine künstlerische Ausdrucksmöglichkeit zu geben. Dann sind sie freier und können sie auf Grundlage ihres Werkes individuelle Gespräche führen. Die Ausstellung ihrer Werke in der Schule und in der Öffentlichkeit fördert das Selbstwertgefühl der Jugendlichen.

Insbesondere während der Corona-Pandemie, aber auch während des regulären Unterrichts kommen nicht alle miteinander ins Gespräch. Für ein tolerantes und demokratisches Schulleben ist das Kennenlernen und Verstehen diverser Lebenssituationen jedoch enorm wichtig. Aufgrund sprachlicher Schwierigkeiten und kultureller sowie häuslicher Unterschiede im Unterrichtsalltag ist das oft schwer umsetzbar.

Das Ziel unserer Ausstellung ist, dass jede*r Schüler*in der Ostsee-Schule die individuellen Lebensweise und Lebensweg, ihre Schwerpunkte und ihre Sicht auf unsere globale Welt auf künstlerische Art Ausdruck verleiht.

Zu sehen sind die gemalten Bilder zu den Themen Freiheit, Gerechtigkeit, Frauenrechte, LGBTQ+-, Umweltschutz  und eine vielfältige Stadtgesellschaft als alltägliche Formen der gelebten Vielfalt.

Ausstellung vom 1. September bis 31. Oktober 2021

Farben gegen die Isolation und Dunkelheit

Neue Vitrinenausstellung will Freude nach Coronazeit spenden

Wie haben Sie sich in den Zeiten von Lockdown, Homeoffice und Selbstisolation gefühlt? Womit konnten Sie sich ablenken? Die Wismarerin Katrin Wegendorf hat in dieser dunklen Zeit zu leuchtenden Farben gegriffen und gemalt und gezeichnet. Die dabei entstandenen Werke stellt sie seit dem 01. September bis zum 31. Oktober 2021 in der Vitrine des Zeughauses aus. Es ist die mittlerweile fünfte Ausstellung der Mitmachreihe „EinBlick“ im Erdgeschoss der Bibliothek.

Katrin Wegendorf, die lange Zeit weltweit als Stewardess und Hostess auf Kreuzfahrtschiffen und für Fluggesellschaften gearbeitet hat, möchte mit ihren Bilder den Menschen in ihrer Heimatstadt Mut machen und Freude spenden. Auch wenn man eine Art Dunkelheit erfahren hat, kann jeder Mensch kreativ werden und sein eigenes Leuchten ausdrücken, laut der Künstlerin. Sie sei sehr gern künstlerisch aktiv und habe versucht, aus dieser langen Zeit der Isolation etwas Produktives zu schaffen, was anderen Menschen Licht und Freude spenden kann. Die Künstlerin möchte Menschen auch inspirieren, selbst kreativ zu werden. Sie hofft auf ein baldiges Ende der Corona-Einschränkungen und wieder mehr freudiges Miteinander und menschliche Kontakte. Die farbenfrohe Kunst zeigte eine Leichtigkeit und positive Lebenseinstellung, die sie auf ihren Reisen nach Brasilien, Indien oder Neuseeland weltweit als Inspiration empfand.

Die Ausstellung soll unter dem Namen "Es werde Licht. Let there be Light." als Wanderausstellung auf Reisen gehen.

"EinBlick" ermöglicht Besuchenden eine eigene Ausstellung im Zeughaus

Seit Juni 2020 ermöglicht die neue Ausstellungsreihe "EinBlick" den Gästen des Zeughauses und der Stadtbibliothek ihre eigenen Themen öffentlich zu präsentieren.

Die Publikumsreihe EinBlick ist ein niedrigschwelliges Mitmachprojekt für alle und wird gefördert im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. Mit dem Programm unterstützt die Kulturstiftung des Bundes Kulturinstitutionen dabei, sich intensiver mit Migration und kultureller Vielfalt auseinanderzusetzen und neue Zugänge und Sichtbarkeiten für Gruppen der Gesellschaft zu schaffen, die bislang nicht ausreichend erreicht wurden. Das Modellprogramm fördert zu diesem Zweck eine Vielfalt von Ansätzen, die auf die diversitätsbezogene Öffnung in den Bereichen Programm, Publikum und Personal zielen.

In der großen Vitrine im Foyer können für je zwei Monate persönliche Einblicke durch Fotografien, Lieblingswerke, Handwerkskunst, Sammlerstücke, Hobby- oder Bastelarbeiten platziert werden. Während der Öffnungszeiten des Zeughauses sind diese Dinge zu betrachten.

Begleitet und unterstützt wird das Projekt durch die Referentin für Interkulturelle Öffnung, Anni Steinhagen, gefördert im Programm 360°- Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes.

Möchten auch Sie Ihre Themen öffentlichen ausstellen? Dann melden Sie sich unter: einblick@wismar.de