Cover von Mein Totemtier & ich wird in neuem Tab geöffnet
E-Medium

Mein Totemtier & ich

0 Bewertungen
Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Bernier, Amaury Laurent (Komponist*in); Tichler, Bastiaan (Drehbuchautor*in); Burger, Sander (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: Filmfriend
Download Zum Download von externem Anbieter wechseln - wird in neuem Tab geöffnet

Exemplare

ZweigstelleMediengruppeStandorteInteressenkreisStatusVorbestellungenFrist
Zweigstelle: Filmfriend Mediengruppe: Filmfriend Standorte: Ber Interessenkreis: Status: Zum Downloaden Vorbestellungen: 0 Frist:

Inhalt

Die elfjährige Ama, Tochter senegalesischer Asylbewerber, fühlt sich vollkommen als Niederländerin. Als Amas Mutter und Bruder verhaftet werden, macht sie sich mitten im Winter auf die Suche nach ihrem Vater in Rotterdam, in der Hoffnung, die Abschiebung zu verhindern. Auf dieser beängstigenden und spannenden Reise entdeckt sie ihre Wurzeln, auch dank ihres außergewöhnlichen Totemtieres: einem riesigen Stachelschwein. Dank des freundlich-sanften Fabelwesens bekommt die spannende Wirklichkeitsgeschichte etwas Fantastisches, das sich gleichsam tröstend über die oft intensiven, mitunter ¿haltlos¿ in Schräglage kippenden Bilder legt. Auch wenn das Totemtier lediglich eine übergroße Stofffigur ist, die weitgehend mechanisch gesteuert wird, glückt dieser Realitätsbruch und kommt auf spielerische Art dem magischen Denken von Kindern entgegen. Welchen Schutz das behütende Totemtier zu bieten vermag, zeigt sich, als Ama von den Spürhunden der Polizei in die Enge getrieben wird, sich hinter ihr die Stacheln aufrichten und damit die Hunde in die Flucht schlagen. Auch wenn das Ende märchenhaft utopisch ausfällt, ist ¿Mein Totemtier und ich¿ kein Märchen, vielmehr eine kindgerecht dramatisierte Alltagsgeschichte von drängender Aktualität. Die Brisanz wird auch dadurch emotional nachvollziehbar, dass der Film Amas Schicksal mit der Familie ihres Freundes Thijs verknüpft: Thijs¿ Mutter ist Polizistin, fahndet nach Ama sowie ihrem Vater und befolgt die strengen Vorschriften. ¿So sind die Regeln¿, sagt nicht nur sie, und doch muss gerade sie sich zwischen Pflichterfüllung und Mitmenschlichkeit entscheiden. Nun wäre es ein Leichtes, dies mit erwachsenen Argumenten aus den Angeln zu heben, denn die Verhältnisse, sie sind nicht so. Gleichwohl ist nichts verkehrt daran, die Sinne und das Bewusstsein eines jungen Publikums zu schärfen und an Menschlichkeit und Zusammenhalt zu appellieren. Entsprechend mutig stellt der Film grundlegende Fragen nach Herkunft und Zugehörigkeit, die alle angehen: Woher kommen wir? Wo gehöre ich hin? Wo bin ich jetzt? Und wie behandelt mich das Land, in das ich da gekommen bin? FLIMMO, der Elternratgeber meint: "Auch wenn der Film ein ernstes Thema behandelt, schafft er dabei auch humorvolle und märchenhafte Momente. Das drollige Totemtier und seine lustigen Aktionen dürften bei Kindern besonders gut ankommen. Von Ama und ihren Freund*innen lernen Kinder, wie wichtig es ist, sich für andere und gegen Fremdenfeindlichkeit starkzumachen." FLIMMO-Empfehlung: 9+.

Bewertungen

0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen

Details

Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Suche nach dieser Systematik
Suche nach diesem Interessenskreis
Beschreibung: 1 Online-Ressource (97 min), Bild: 1,85:1 HD
Schlagwörter: Film
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Filmfriend