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Der Liber Proscriptorum

Das Wismarer Verfestungsbuch 1353 - 1430
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Jörn, Nils; Biril, Sonja
2019
Wismar, callidus
Bände

Inhalt

Im spätmittelalterlichen Strafrecht des Lübischen Rechtskreises, zu dem auch Wismar zählte, waren die wegen einer Straftat verklagten Personen zur Verhandlung vor das Stadtgericht zu laden. Kamen sie der Ladung auch nach dreimaliger Aufforderung nicht nach, durfte auf Antrag des Geschädigten eine Verfestung ausgesprochen werden. Damit wurden Festnahme und zwangsweise Vorführung vor das Gericht einer Stadt lübischen Rechts für zulässig erklärt. Das Wismarer Verfestungsbuch wird erstmals vollständig vorgelegt. Die Quelle legt beredtes Zeugnis ab für die Rechtswirklichkeit im spätmittelalterlichen Wismar und ist zugleich ein Beitrag zur Wismarer Stadtgeschichte sowie zur Geschichte des Wismarer Rates als maßgeblicher städtischer Institution, auch im Bereich der Strafrechtspflege.
 
Mit der Reproduktion sollen nicht nur, wie bei früheren Editionen, Einzelbeispiele aus dem Verwaltungsschriftgut
gezeigt, sondern das gesamte Buch mit seinen teilweise eng beschriebenen Seiten und den beigefügten Zetteln vorgestellt werden, um es vielleicht für studentische Transkriptionsübungen nutzen zu können. Die Transkription erschließt die Quelle mit all ihren Besonderheiten den Fachleuten, die Übersetzung will sie größeren Kreisen interessierter Ahnen- und anderer Hobbyforscher nahebringen.
 

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Details

Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Jörn, Nils; Biril, Sonja
Jahr: 2019
Verlag: Wismar, callidus
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Systematik: Suche nach dieser Systematik D 302 Wismar
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ISBN: 978-3-940677-58-7
2. ISBN: 3-940677-58-2
Schlagwörter: Geschichte, Recht, Strafrecht, Wismar, Justiz, Mittelalter
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