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Monika Hauser - Ein Portrait

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Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Bittová, Iva (Komponist*in); Kats-Chernin, Elena (Komponist*in); Oberkofler, Evi (Drehbuchautor*in); Eisenstecken, Edith (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: Filmfriend
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Inhalt

Das Filmporträt erzählt die Geschichte der Schweizerin Monika Hauser und ihrer Arbeit mit medica mondiale. Die von Hauser gegründete Organisation kämpft für die Rechte von Frauen im Krieg. Die angehende Gynäkologin ist 33 Jahre alt, als sie im Jahr 1992 von der massenhaften sexuellen Gewalt erfährt, die an bosnischen Frauen im Kriegsgebiet des zerfallenden Jugoslawien verübt wird. Sie möchte helfen ¿ den Widerständen von Behörden und Organisationen zum Trotz. Vor Ort in Bosnien trifft sie auf Ablehnung und Verachtung von Männern - und auf Frauen, die schweigen, obwohl sie schwerste Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen überlebt haben. In Zenica, einer kleinen Stadt in Zentralbosnien, öffnet schließlich im Frühjahr 1993, noch mitten im Krieg, das weltweit erste Zentrum für kriegstraumatisierte Frauen. Hier bekommen sie einfühlsame medizinische und psychologische Betreuung. "Ich habe das Privileg eines europäischen Passes. Ich habe eine gute Ausbildung genießen können, ich bin stark. Ich muss diese Privilegien nutzen, um anderen Frauen, die auf der Schattenseite stehen, zu unterstützen," sagt Monika Hauser. Das spezialisierte Wissen, das Hauser und ihre Mitstreiterinnen sich in den Verheerungen der Jugoslawienkriege aneignen, geht in die Organisation medica mondiale ein ¿ die heute weltweit operiert. Trotz des immensen Leides glaubt Monika Hauser fest daran, dass sie gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen ¿dem Kriegswahnsinn die Stirn bieten kann.¿ Mit Blick auf die Erfahrungen in Bosnien erinnert sie sich: ¿Das Leben von multiethnischen Traditionen in Bosnien wurde durch den Krieg radikal unterbrochen.¿ Doch durch die gemeinsame, qualifizierte Hilfe für die Frauen sei es in ihrem Team gelungen, eine ganz besondere Gemeinschaft zu bilden, auch über ethnische Grenzen hinweg. ¿Diese Werte, für die Europa ja steht: Toleranz, Zusammenleben, Großzügigkeit - diese Werte sind hier, mitten im Krieg, weiter verwirklicht worden." Seit 2008 gilt für den UN-Sicherheitsrat sexuelle Gewalt in bewaffneten Konflikten als eigener Straftatbestand. Eine historische, seit langem überfällige Entscheidung. Für Monika Hauser Bestätigung und Ansporn, wie auch der Right Livelihood Award, der Alternative Nobelpreis, den sie 2008 für ihr Engagement erhalten hat. Der Film folgt Monika Hauser bei einem Rückblick auf ihr Werk und begleitet sie in ihrem Arbeitsalltag. Dabei bleibt er immer nah an ihrer Person und lässt die Zuschauer an den Motiven und dem Engagement dieser mutigen Frau teilhaben. Mit dem Beschweigen von Gewalt, die Frauen widerfährt, wurde Monika Hauser schon früh konfrontiert. Ihre Großmutter Elsa vertraute ihr das Wissen um Übergriffe an, die sie durch ihren Ehemann erlitt ¿ der für Monika der geliebte Großvater ist. Elsa bittet ihre Enkelin um Verschwiegenheit. Das in aller Heimlichkeit weitergegebene Wissen wird Monika Hauser zum lebenslangen Antrieb.

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Details

Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (85 min), Bild: 16:9 SD
Schlagwörter: Film
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Filmfriend