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Wunderwelt Schweiz ¿ Wasser und Eis

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Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Döring, Stefan (Komponist*in); Marquardt, Ulf (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: Filmfriend
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Die Schweiz wird auch das ¿Wasserschloss Europas¿ genannt. Kein Wunder: Die vier größten Flüsse Europas ¿ Rhein, Rhône, Donau und Po ¿ entspringen in den Alpen. Ihre Quellen speisen sich aus dem Wasser der Schweizer Gletscher. Ohne sie würden weite Landstriche Europas auf dem Trockenen sitzen. Die Alpen versorgen die umliegenden Länder jedes Jahr mit der Wassermenge von fünf kompletten Bodenseen. Auf den mächtigen Gipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau herrscht selbst im Sommer an vielen Tagen Frost. In der auf den ersten Blick lebensfeindlichen Wüste aus Felsen, Schnee und Eis haben Überlebensspezialisten ihre Heimat: Die unverwüstliche Alpendohle lebt hier - und profitiert von den Butterbroten der Touristen. Das Schneehuhn verbringt sein Leben weitgehend unsichtbar, in jeder Jahreszeit perfekt getarnt. Die Landschaft wird hier vom Wasser geformt: Die gewaltigen Eispanzer der Gletscher verbiegen mit ihrem Gewicht das Gestein, fließendes Wasser schneidet hunderte Meter tiefe Schluchten in den harten Fels. Der Film zeigt viele der beeindruckenden Landschaften, die so entstehen, wie etwa die zehn unterirdischen Trümmelbachfälle oder das liebliche Lauterbrunnental. Dessen 72 Wasserkaskaden inspirierten J.R.R. Tolkien zur Beschreibung des Elbenreiches in seinem Mammutwerk ¿Der Herr der Ringe¿. Je weiter das Wasser abwärts fließt, umso bunter und reichhaltiger wird die Tier- und Pflanzenwelt. Diese muss sich oft genug gegen die Zivilisation behaupten. Dennoch gelingt es scheuen Tieren wie dem Biber oder Neubürgern wie dem Kormoran, stille Refugien in der dicht besiedelten Schweiz zu finden. Doch der Film wendet sich auch ernsten Themen zu und zeigt diese in beeindruckenden Aufnahmen: Aufgrund des Klimawandels schmelzen die enormen eisigen Wasserspeicher mit furchterregender Geschwindigkeit. Das Kamerateam hat dafür im wahrsten Sinne des Wortes eindrückliche Bilder gefunden: Es fand genau jene Orte wieder, an denen der Schweizer Maler Caspar Wolf im 18. Jahrhundert die grandiosen Gletscher und schneebedeckten Bergpanoramen in Ölgemälden verewigte. Der Vergleich der damaligen Pracht und der heutigen Situation dürfte Klimawandelskeptiker verstummen lassen. ¿Die Dreharbeiten¿, erzählt Regisseur Ulf Marquardt, ¿waren äußerst anstrengend, aber trotzdem immer ein Vergnügen. Nicht zuletzt wegen der enormen Hilfsbereitschaft der Schweizer, ohne die der Film nicht hätte gedreht werden können.¿ Die Gärtnerinnen des Alpengartens Schynige Platte, das Team des Nationalparks Entlebuch, die Fachleute des Schutzprojektes ¿Hallo Biber!¿, die Vogelschutzwarte Sempachersee, die zuständigen Tourismusbüros und viele andere trugen mit Rat und Tat zum Gelingen des Filmes bei. Auf diese Weise entstand ein Film, der staunen und schmunzeln lässt, nachdenklich stimmt und dabei immer eine Augenweide ist.

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Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Döring, Stefan (Komponist*in); Marquardt, Ulf (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (51 min), Bild: 16:9 HD
Schlagwörter: Film
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Filmfriend