Was passiert, wenn man von einem Tag auf den anderen alleinerziehender Vater ist? Als seine Freundin Emma (Lia von Blarer) völlig unerwartet stirbt, findet sich Metin (Max Mauff) genau in dieser Extremsituation wieder. Von nun an ist er mit seiner kleinen Tochter Lene allein.
Mehr schlecht als recht schlägt sich der junge Mann aus Berlin-Prenzlauer Berg durch den Alltag und versucht, Kind, Haushalt und Job unter einen Hut zu bekommen. Zu allem Übel drängt sich auch noch seine Mutter (Lina Wendel) hartnäckig zurück in sein Leben...
"MaPa", eine Kombination aus Mama und Papa, ist die erste deutsche 'Sadcom': Mal lustig, mal traurig, mal dramatisch, dann wieder völlig überdreht, aber immer ehrlich. In sechs berührend-absurden Episoden dreht sich alles um die großen Fragen des Lebens: Wie meistert man das Leben mit Kind allein? Was heißt es, ein Kind großzuziehen? Und wie zur Hölle schaffen Eltern das eigentlich alles?
In der zweiten Staffel der 'Sadcom' über den alleinerziehenden Witwer Metin hält die Hoffnung auf Glück Einzug - ohne dass die Serie ihren erfrischend schroffen Erzählton verliert.
"MAPA ist diesmal noch mehr Stimmungscollage und Gefühlslagewetterbericht, traurig und quicklebendig. Auch weil Max Mauff der Mann für alle Stimmungslagen zwischen verzagt, larmoyant, verletzlich, hysterisch, liebevoll und hilflos ist. Mauff beherrscht als Metin, dem gut bezahlten Autor von Soap-Serien, auch das schwierige Spiel zwischen klug und pampig.
Die Unverfrorenheit und Widerborstigkeit, die Zerrissenheit, das Eine nicht zu wollen und das andere nicht haben zu können, wird vor allem durch ihn zum Mapa-Sound. Und so gelingt es auch, dass es manchmal sehr verspielt zugeht. Die Geschichten bekommen ein sehr schönes surreales Drehmoment, wenn zum Beispiel ein riesenhafter Roboterbabysitter auftaucht.
Die Konzentration auf den kleinen Augenblick hat Regisseur Jano Ben Chaabane genauso stilsicher drauf wie das Überdrehte. Hinreißend die Aufarbeitung der jüngsten Bekanntschaften Metins in einem Cowboymärchen, das er sich für seine Tochter ausdenkt und das zur Filmepisode wird. Als Cowboy Metin ganz in Weiß mit Schleier kurz vor der Hochzeit mit seiner dominanten Flamme feststellt, dass er sich ja gar nicht wieder auf Teufel komm binden muss: Denn er ist ja gar nicht allein. Er hat ja Lene." (Harald Hordych, auf: sueddeutsche.de)
Metin und Lene fliehen aus der Stadt, weil das Andersartigen-Virus ausgebrochen ist. Zusammen mit Mahta, ihrer schwangeren Freundin Susi, Tom, Mia und den Kindern haben sie illegal ein Häuschen in Brandenburg gemietet. Während Metin das neue Landleben genießt, kann er nicht ignorieren, dass er Susi sexuell anziehen findet und auf Schwangere steht. Während Lene partout nicht allein einschlafen will, kriegt der Rest der Gruppe Ärger mit einem sehr bedrohlichen Nachbar.
Jahr:
2026
Verlag:
Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung:
1 Online-Ressource (32 min), Bild: 1,85:1 HD
Schlagwörter:
Film
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Beteiligte Personen:
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Dremel, Lioh (Schauspieler*in); Reiber, Bastian (Schauspieler*in); Mauff, Max (Schauspieler*in); Kocevski, Božidar (Schauspieler*in); Zaree, Maryam (Schauspieler*in); Friedrichs, Pola (Schauspieler*in); von Blarer, Lia (Schauspieler*in); Nichols, Christin (Schauspieler*in); Bloching, Marie (Schauspieler*in); Rudek, Felix (Cutter*in); Klemm, Robert (Tongestalter*in); Chaabane, Jano Ben (Filmregisseur); Bull, Laura (Filmproduzent); Freels, Kerstin (Filmproduzent); Koppe, Tobias (Kameramann(Cinematograph))
Sprache:
Deutsch
Mediengruppe:
Filmfriend