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Der Bulle von Paris

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Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Pialat, Maurice (Drehbuchautor*in); Fieschi, Jacques (Drehbuchautor*in); Breillat, Catherine (Drehbuchautor*in); Pialat, Sylvie (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: Filmfriend
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Inhalt

Der Pariser Polizist Mangin (Gerard Depardieu) gilt als abgeklärt, zynisch und kompromisslos. Seine Verhörmethoden sind brutal, aber geduldet. Mangin, innerlich erschöpft, glaubt längst nicht mehr an klare Grenzen zwischen Gut und Böse ¿ für ihn zählt allein das Ergebnis. Als er den Drogenring von drei tunesischen Brüdern zerschlagen will, lernt er bei seinen Ermittlungen die attraktive Noria ("La Boum"-Darstellerin Sophie Marceau) kennen, Freundin des Hauptverdächtigen Simon. Während Mangin versucht, an weitere Informationen über die Drogengeschäfte des Kartells zu kommen, entwickelt er Gefühle für die junge Frau. Die Dinge nehmen eine unerwartete Wendung, als Noria Geld und Drogen aus dem Versteck der Bande stiehlt - und Mangin sich kompromittieren muss, um Noria zu schützen... Das Polizeidrama von Maurice Pialat ("Die Sonne Satans") überzeugt vor allem durch das starke Schauspiel Gérard Depardieus und seine realistische, sehr düster gehaltene Atmosphäre. Paris wird nicht romantisch, sondern bedrückend dargestellt - und spiegelt damit die innere Stimmung der Hauptfigur wider. Gerade durch das stellenweise eher langsame Erzähltempo gewinnt das anspruchsvolle Polizeidrama an Tiefe. "Unter Verzicht auf äußere Aktionen beschreibt der irritierende Film den Alltag der Polizei und ihre Verstrickungen mit dem sozialen Milieu; ständig gegen die Klischees des Genres gerichtet, handelt die außergewöhnliche, sich auf wenige Schauplätze beschränkende Geschichte von der Suche nach Geborgenheit und Identität, wobei die guten Schauspieler ihr Intensität und Dichte verleihen. Sehenswert." (Lexikon des Internationalen Films) Hinweis: Gerard Depardieu wurde bereits der sexuellen Gewalt gegen zwei Frauen bei Dreharbeiten schuldig gesprochen. Ferner steht seit 2018 der Vorwurf von Vergewaltigung der Schauspielerin Charlotte Arnould im Raum. Über die Dreharbeiten zu "Der Bulle von Paris" berichtete seine damalige Leinwandpartnerin Sophie Marceau 2023 in einem Interview, dass Depardieu sie am Set geschlagen habe, bis sie weinte. Und das auf Anweisung des berühmten Regisseurs Maurice Pialat, damit die Szene echter wirke. Depardieu gehorchte. Auch in weltbekannten Filmen (wie z.B. Bernardo Bertoluccis "Der letzte Tango von Paris" oder am Set von Alfred Hitchcock) schrieb man sich einst auf die Fahnen, möglichst authentisch die Reaktion auf gewalttätige oder sexuelle Übergriffe darzustellen - zu Lasten der beteiligten Schauspielerinnen. Diesen teils traumatisierenden Missbrauchserfahrungen versucht man heutzutage mit dem Einsatz von speziell geschulten Intimitätskoordinator*innen, vertraglich vereinbarten Verhaltenskodices und generell mit mehr Awareness bei allen Beteiligten zuvorzukommen.

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Details

Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (113 min), Bild: 1:1,66 HD
Schlagwörter: Film
Sprache: Französisch, Deutsch
Mediengruppe: Filmfriend