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Happy - Mein Vater, die Thaifrau und ich

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Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Genreith, Carolin (Drehbuchautor*in); Triebel, Rafael (Komponist*in); Saul, Fabian (Komponist*in)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: Filmfriend
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Inhalt

Ein zutiefst ehrlicher Film über Zuneigung, Nähebedürfnisse, familiäre Beziehungen und Ökonomie. Es ist wohl der Horror jeder Tochter: Im Postkasten in Deutschland landet eine Karte aus Thailand, auf der steht: "Meine Liebe, mir geht es gut hier, ich esse Pat Thai und trinke Chang Bier. Und ich habe eine Frau kennengelernt, die so alt ist wie du. Liebe Grüße, Papa." Seit ein paar Jahren hat sich Carolins Vater Dieter sehr verändert. Nach der Trennung von seiner Frau, Carolins Mutter, lebt er zunächst als Hobby-Landwirt zurückgezogen in einem Eifeler Fachwerkhaus mit vielen Zimmern und niedrigen Decken. Seit einiger Zeit fährt er jedes Jahr für ein paar Wochen nach Thailand. Mal alleine, mal mit Freunden ¿ allesamt geschiedene Männer über 60. Carolins Vater sagt, er erlebe in Thailand die beste Zeit seines Lebens. Die Tochter denkt: Oh Gott, ist mein Vater jetzt Sextourist? Einer dieser Männer, die mit einer jungen, schönen Thailänderin im Arm durch die Straßen von Bangkok ziehen? Was will er dort? Sucht er Glück im Wettlauf gegen die Zeit, die ihm noch bleibt? Warum zum Teufel kann er nicht einfach eine Frau finden, die in etwa so alt ist wie er? Als es ernst wird und Dieter seine rund dreißig Jahre jüngere Geliebte heiraten will, begleitet Carolin ihn nach Thailand. In schonungslosen Duellen nähern sich Vater und Tochter einander an: Wonach sehnt er sich? Wovor hat er Angst? Was will er von Tukta, der Thailänderin? Nicht zu vergessen: Was erwartet Tukta von Dieter? In Tuktas Heimatdorf findet sich Carolin unversehens als Mitglied einer neuen Familie wieder. Gemeinsam mit Dieter wird sie mit einem vollkommen anderen Konzept von familiärer Bindung konfrontiert, die eingebettet sind in die ökonomischen Bedingungen im ländlichen Thailand. Langsam begreift Carolin, dass es auf ihre vielen empörten Fragen keine eindeutigen Antworten gibt. Auch Dieters Traum vom zweiten Frühling verändert sich angesichts der Fragen seiner Tochter.

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Details

Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (85 min), Bild: 16:9 HD
Schlagwörter: Film
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Filmfriend