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Die perfekte Ehefrau

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Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Hetzel, Grégoire (Komponist*in); Provost, Martin (Drehbuchautor*in); Werba, Séverine (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: Filmfriend
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Inhalt

Frankreich 1968: Das Land befindet sich im Umbruch, doch der frische Wind der Frauenbewegung ist an der elsässischen Hauswirtschaftsschule von Paulette Van der Beck noch nicht angekommen. Gemeinsam mit ihrem konservativen Mann, ihrer Schwägerin und der Nonne Marie-Thérèse versucht sie, ihren jungen Schülerinnen die Qualitäten, vor allem aber die Pflichten der ¿perfekten Ehefrau¿ zu vermitteln. Doch das überkommene Rollenbild gefällt längst nicht mehr jeder. Als ihrer Ehemann unerwartet stirbt, steht Paulette vor dem finanziellen Ruin. Konfrontiert mit einem Schuldenberg und der Frage, wie es für ihr Traditionshaus weitergehen kann, müssen Paulette und ihre Mitstreiterinnen lernen, ihren eigenen Weg zu gehen. Und als wäre das nicht genug, weht jetzt, im Mai 1968, doch noch eine Brise aufständischer feministischer Ideen aus Paris Richtung Paulettes Schule. Und die Schülerinnen saugen sie bereitwillig auf... Eine schwungvoll burleske Komödie mit einer einmal mehr bestens aufgelegten Juliette Binoche. "Paulettes Eleganz und ihrem fast mädchenhaft unbeholfenen, dann wieder wendigen Charme steht Gilbertes romantische Weltfremdheit gegenüber. Yolande Moreau spielt die Schwägerin als alte Jungfer, die nie gegen die Ausbeutung durch den Bruder opponiert hat. Diese etwas plump wirkende Frau aber träumt mit zartem Gemüt von der Liebe. Als dritte im Bunde waltet Schwester Marie-Thérèse mit militärischer Strenge im Institut. Noémie Lvovsky verleiht ihr einen wilden Kampfgeist, wenn es darum geht, die kommunistische Gefahr und anderes Unheil abzuwehren. Unbeirrt hält Marie-Thérèse am misogynen Aberglauben fest, dass eine rothaarige Schülerin Unglück bringt und lieber keine Saucen anrühren soll. Diese ulkige Person aber schaut mit soldatischer Treue zu Paulette auf und bewundert sie. Mit ihrer stilisierten Inszenierung ähnelt die Komödie zuweilen einem Bühnenstück. Das wird besonders deutlich, wenn die Frauen und Mädchen gegen Ende einmal nach Art eines Musicals singend in Richtung Paris marschieren. (...) So lustig lässt sich der Epochenwandel, den das Rollenbild der unmündigen, braven Hausfrau nicht unbeschadet überstehen sollte, auch rekapitulieren." (Bianka Piringer, auf: kino-zeit.de)

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Details

Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (110 min), Bild: 2,39:1 HD
Schlagwörter: Film
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Filmfriend