wird in neuem Tab geöffnet
E-Medium
Salon Deutschland
Geist und Macht 1900-1945
0 Bewertungen
Jahr:
2026
Verlag:
Aufbau Digital
Mediengruppe:
e-Medien
Vorbestellbar:
Ja
Nein
Voraussichtlich entliehen bis:
Link zu einem externen Medieninhalt - wird in neuem Tab geöffnet
Zum Download von externem Anbieter wechseln - wird in neuem Tab geöffnet
Download
Zum Download von externem Anbieter wechseln - wird in neuem Tab geöffnet
| Zweigstelle | Mediengruppe | Standorte | Interessenkreis | Status | Vorbestellungen | Frist |
|
Zweigstelle:
Onleihe MV
|
Mediengruppe:
e-Medien
|
Standorte:
|
Interessenkreis:
|
Status:
Zum Downloaden
|
Vorbestellungen:
0
|
Frist:
|
|
Zweigstelle:
Onleihe MV
|
Mediengruppe:
e-Medien
|
Standorte:
|
Interessenkreis:
|
Status:
Zum Downloaden
|
Vorbestellungen:
0
|
Frist:
|
|
Zweigstelle:
Onleihe MV
|
Mediengruppe:
e-Medien
|
Standorte:
|
Interessenkreis:
|
Status:
Zum Downloaden
|
Vorbestellungen:
0
|
Frist:
|
Ein Salon schreibt Geschichte. Man dachte groß von der Kunst und der Literatur im Haus des Verlegerehepaars Hugo und Elsa Bruckmann. Man glaubte an die kultivierende Kraft, die das Leben umgestaltet, reinigt und erneuert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam ein elitärer Kreis von Künstlern und Literaten zusammen, eine sich unpolitisch verstehende Opposition, die ein gemeinsames Gefühl einte ¿ das Unbehagen an der Moderne. Im Salon Bruckmann rezitierten Rainer Maria Rilke, Hugo von Hofmannsthal und Stefan George ihre Gedichte, der Gelehrte Norbert von Hellingrath dozierte über die Lyrik Hölderlins, der Münchner Jugendstilarchitekt Richard Riemerschmid forderte eine Gesellschaft des ¿guten Geschmacks¿, der Kulturphilosoph Rudolf Kassner sprach von menschlicher Größe, die nur dann zur Wahrheit komme, wenn sie sich über das ¿Vulgäre, Willkürliche und Mittelmäßige¿ erhebe, Harry Graf Kessler erzählte von Paul Gauguin, Pierre Bonnard und dem Bildhauer Maillol, und auch Thomas Mann schaute gelegentlich vorbei. Im Mittelpunkt der Geselligkeiten standen die Charismatiker, die Visionäre und Geistesaristokraten. Nach dem Ersten Weltkrieg machte der Salon eine bemerkenswerte Entwicklung durch: Das Verhältnis zur Macht veränderte sich. Im Dezember 1924 trat erstmals Adolf Hitler im Salon auf. Von nun an gehörte er mit Rudolf Heß und Alfred Rosenberg zu den Habitués. War im Hause Bruckmann ein Gesinnungswandel eingetreten? Oder liegen die Gegensätze doch enger beieinander, als es auf den ersten Blick erscheint? Gestützt auf zahllose Dokumente erzählt Wolfgang Martynkewicz ein provokantes Kapitel deutscher Geschichte, das geradewegs in die Abgründe und Katastrophen des 20. Jahrhunderts führt und zu dem Experimentierfeld zurückkehrt, das die Moderne zuallererst war. »Salon Deutschland zeigt, wie Geist und Macht sich in unheiliger Allianz vereinten.« Spiegel online. »Glänzend erzählt.« Frankfurter Rundschau. »Eine präzise, stilsichere und differenzierte Darstellung.« F. A. Z.
0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen
0 Bewertungen
Jahr:
2026
Verlag:
Aufbau Digital
Aufsätze:
Zu diesem Aufsatz wechseln
Diesen Link in neuem Tab öffnen
Mehr...
Suche nach dieser Systematik
Suche nach diesem Interessenskreis
ISBN:
9783841239341
Beschreibung:
617 S.
Suche nach dieser Beteiligten Person
Sprache:
Deutsch
Mediengruppe:
e-Medien