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Halbschatten

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Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Wackerbarth, Nicolas (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2025
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
Mediengruppe: Filmfriend
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Inhalt

Eine Liebesgeschichte ohne Liebe. Eine Reise ohne Ankunft. Ein Sturz in Zeitlupe in eine Tiefe... Mit Reisetasche und Jacke steht Merle an einem verhangenen Sommertag an der Villa ihres Freundes Romuald vor verschlossenen Toren. Er hatte sie eingeladen, ihn in Südfrankreich zu besuchen, ist aber selbst mit unbekanntem Ziel abgereist. So muss sich Merle mit Romualds unkooperativen Kindern arrangieren, Emmas 13. Geburtstag feiern und die Unverschämtheiten des 16-jährigen Felix ertragen, der ihre Präsenz als Provokation empfindet. Schon bald fällt die Abwesenheit des Gastgebers kaum noch auf. Die Handlung konzentriert sich auf Merle, ihre Versuche, sich anzupassen, einzufügen, in der unerwarteten Rolle wie selbstverständlich zu bestehen. In einer besonders eindrucksvollen Szene legt sie sich mit dem örtlichen Bäcker an, der sich weigert, ihr die vorbestellte Torte zu Emmas Geburtstag auszuhändigen. Merle verliert den Kampf. Als aber Romuald endlich anruft, beschließt Merle, lieber den nahen Kindern zu gefallen als dem fernen Liebhaber, und still genießt sie ihren Durchbruch. "Keine Spuren hinterlassen, vielleicht darum geht es vor allem: Erst ist das Bild da, dann jemand, der sich darin bewegt, und nachher wieder das Bild. Und Wind. Und Vogelzwitschern. Zikaden. Sommer. Das übrige Ewige eben. Wer das aushält, ist in 'Halbschatten' richtig. (...) Aber müssen denn immer gleich Leichen im Pool treiben? Viel schöner ist es doch, dem Jungen zuzusehen, wie er nachts ins Wasser springt. Oder Merle selbst, die morgens ein Bad nimmt, als sei die Welt eben erst geboren. Sie sind Körper, Lebewesen, die sich, unberechenbar bleibend, in der rechtwinkligen Welt dieses Hügelvillawürfels bewegen, in den riesige und schießschartenkleine Fenster hineingeschnitten sind, von den kantigen Möbeln zu schweigen. Manche Räume, auch psychische Räume, sind so beschaffen, dass man sich nur aus ihnen davonschleichen kann, wenn die Sonnenstarre vorüber ist. Flink und unbemerkt, wie die Eidechsen das tun." (Jan-Schulz Ojala, auf: tagesspiegel.de)

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Details

Verfasser*in: Suche nach diesem Verfasser Wackerbarth, Nicolas (Drehbuchautor*in)
Jahr: 2025
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (74 min), Bild: 16:9 HD
Schlagwörter: Film
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Filmfriend