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Die Rückkehr des Filmvorführers

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Jahr: 2026
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Inhalt

Als Aserbeidschan noch Teil der Sowjetunion war, leitete Samid das Dorfkino. Lange nach dem Zerfall der Sowjetunion kommt Samids Sohn bei einem Arbeitsunfall ums Leben. Als das Trauerjahr vorbei ist, entschließt sich der verwaiste Vater, sich eine lang gehegten Traum zu erfüllen: Er will seinen alten Filmprojektor in Stand zu setzen und das Kino zurück ins Dorf bringen. Nach dreißig Jahren sollen die Bewohner sich wieder vor seiner Leinwand versammeln und gemeinsam das Glück einer gut erzählten Geschichte erleben. Sein Vorhaben stellt Samid vor große Herausforderungen. Die Projektor-Lampe ist kaputt und die skeptischen Sittenwächter im Dorf müssen überzeugt werden. Die ersten Reaktionen sind positiv, und die Frauen des Dorfes fangen sofort an, eine neue Leinwand zu nähen. Doch als allerlei technische Schwierigkeiten die Zeit bis zur großen Vorführung in die Länge ziehen, ermattet der Enthusiasmus. Samids Familie fühlt sich vernachlässigt, und gerade von religiöser Seite gibt es Gegenwind. Denn an dem abgelegenen Ort ist der Zusammenstoß von Tradition und Moderne, von Religion und Popkultur besonders heftig. Und zu allem Überfluss fehlt bei dem Bollywood-Melodram, dessen Kopie ein Kollege von früher bereitstellt, die letzte Rolle. Samid wird von seiner Einsamkeit wieder eingeholt und will schon aufgeben, aber sein Enkel Ayaz bleibt unermüdlich. Der ebenso filmbegeisterten wie pfiffigen Junge dreht die fehlende Rolle kurzerhand mit dem eigenen Handy nach. Hartnäckig und einfallsreich verfolgen Samid und Ayaz ihren Plan, der am Ende in eine, wenn schon nicht magische, so doch turbulente Nacht mündet. *** Regisseur Orhkan Aghazadeh kehrt mit ¿Die Rückkehr des Filmvorführers¿ zurück in seine Heimatregion an der Grenze zwischen Aserbeidschan und dem Iran. Liebevoll portraitiert er die Bewohner des abgelegenen und von den Zeitläuften abgehängten Bergdorfs. Obgleich komplett dokumentarisch gedreht, erinnert sein Film auch an die Erzählkunst von Tausend und einer Nacht. Mit Einfühlung und trockenem Humor begleitet er seine Realdarsteller bei ihrem utopischen Vorhaben. Der Film wurde beim Festival Visions du Réel uraufgeführt und unter anderem mit dem Grand Prix des Dokumentarfilmfestes von Seoul, EIDF 2024 und dem Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet.

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Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Schlagwörter: Film
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