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Richard Strauss und seine Heldinnen

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Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Sie heißen Elektra, Salome und Daphne, Arabella, Ariadne und Danae ¿ die unvergesslichen, von Richard Strauss geschaffenen Heldinnen. Sein bis heute vermutlich berühmtestes Werk, Der Rosenkavalier, hat gleich zwei weibliche Hauptrollen: Eine Marschallin verliebt sich in einen jüngeren Mann, gespielt als Hosenrolle ebenfalls von einer Sängerin. Als dieser sich in eine jüngere Frau verliebt, gibt sie ihn frei. Wie kaum ein anderer Komponist seiner Zeit übersetzte der 1864 in München geborene Strauss die Geschichten komplexer, willensstarker weiblicher Frauenfiguren in gesungene Musik. Mit Oscar Wildes Drama Salomé, als Strauß-Oper 1905 in Dresden uraufgeführt, wählte er einen Stoff, der in mehrfacher Hinsicht skandalträchtig war. Zum einen war Oscar Wilde 1895 in England wegen seiner Homosexualität zu einer Zuchthausstrafe verurteilt worden. Zum anderen verliebt sich Salomé in einen Gefangenen des Herodes: Jochanaan, besser bekannt als Johannes der Täufer. Als der ihre Liebe nicht erwidert, fordert sie von Herodes Jochanaans Kopf. Eine Frau, die Macht über gleich zwei Männer ausübt - größer hätte der Widerspruch nicht ausfallen können in einer zutiefst patriarchalischen Zeit, die Frauen auf die Rolle der ¿Ehefrau und Mutter beschränkte. Haupterzählerinnen in Thomas von Steinaeckers preisgekröntem "Richard Strauss und seine Heldinnen" sind die großen Strauss-Interpretinnen Brigitte Fassbaender, Renée Fleming, Dame Gwyneth Jones und Christa Ludwig, die Literaturkritikerin Barbara Vinken, Strauß-Enkel Christian sowie der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper Franz Welser-Möst - in dieser Eigenschaft ein Nachfolger von Richard Strauß, der die Wiener Oper von 1919-1924 leitete. Der Film setzt außerdem Pauline Strauß-de Ahna ein Denkmal. Der Komponist hatte die um ein Jahr ältere Sopranistin bei gemeinsamer künstlerischer Arbeit kennengelernt; das Paar heiratete 1894. Ihre lebenslange leidenschaftliche Liebe war auch von intensiven Auseinandersetzungen geprägt. Pauline gab nach der Geburt des einzigen Kindes ¿ Franz Strauß - ihre Karriere auf und war fortan Strauß' kritischste Unterstützerin und Kritikerin. Die Ehe währte 55 Jahre bis zu Strauß' Tod 1949. Pauline überlebte ihn um ein Jahr.

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Details

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Jahr: 2026
Verlag: Potsdam, filmwerte GmbH
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Beschreibung: 1 Online-Ressource (52 min), Bild: 16:9 HD
Schlagwörter: Film
Sprache: Deutsch
Mediengruppe: Filmfriend